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Foto: © Olga Rakhalskaya

Mieczysław Weinberg

(1919 - 1996, Russland)

Spätestens seit der posthumen szenischen Uraufführung der Ausschwitz-Oper Die Passagierin bei den Bregenzer Festspielen 2010 wurde die künstlerische Dimensionen erkannt, um die es sich bei diesem Komponisten handelt.

„Wie seine "Vorgänger" Tschaikowsky, Mussorgsky, Schostakowitsch und Prokofjew, die zu Ikonen der klassischen Musik wurden, hinterließ Weinberg ein unschätzbares Erbe, doch seines harrt immer noch der Entdeckung. Weinbergs Musik spricht die Gefühle unmittelbar an, ein weiterer "Weckruf" für all jene unter uns, die nach bleibenden menschlichen Werten suchen.“
Gidon Kremer

Inzwischen sind zahlreiche erstklassige Einspielungen mit international renommierten Interpreten und Klangkörpern erhältlich; Mieczyslaw Weinbergs vielfältiges kammermusikalisches und symphonisches Werk bekommt den verdienten Platz auf Opernbühnen, Festivals und den großen Konzerthäusern der Welt.

Die erste Monographie wurde 2010 im Wolke Verlag veröffentlicht.
David Fanning: Mieczyslaw Weinberg - Auf der Suche nach Freiheit

Diskographie: u.a. Naxos, Chandos, Neos, Toccata Classics, ECM, Challenge Classics, Grand Piano und cpo - weitere Hörproben bei jpc 

Internationale Mieczysław Weinberg-Konferenz in Manchester: Between East and West

Vom 24. bis 27. Januar 2019 findet in Manchester eine viertägige Konferenz rund um den in Polen geborenen Komponisten Mieczysław Weinberg statt - passend zum Beginn des Jubiläumsjahres, das 2019 anlässlich Weinbergs 100. Geburtstages gefeiert wird.  Professor David Fanning von der University of Manchester und Dr. Michelle Assay von der Université de Paris Sorbonne laden zu der Konferenz rund um den Ausnahme-Komponisten ein. Als Ehrengast wird seiner erste Tochter Victoria Bishops erwartet. 

Begleitet wird die Tagung vom belgischen Streichquartett Quatuor Danel, das in Manchester den Auftakt zu seiner Streichquartett-Tournee rund um Weinberg begeht.  

Das vorläufige Programm der Konferenz finden Sie hier.