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Foto: © Olga Rakhalskaya

Mieczysław Weinberg

(1919 - 1996, Russland)

Spätestens seit der posthumen szenischen Uraufführung der Ausschwitz-Oper Die Passagierin bei den Bregenzer Festspielen 2010 wurde die künstlerische Dimensionen erkannt, um die es sich bei diesem Komponisten handelt.

„Wie seine "Vorgänger" Tschaikowsky, Mussorgsky, Schostakowitsch und Prokofjew, die zu Ikonen der klassischen Musik wurden, hinterließ Weinberg ein unschätzbares Erbe, doch seines harrt immer noch der Entdeckung. Weinbergs Musik spricht die Gefühle unmittelbar an, ein weiterer "Weckruf" für all jene unter uns, die nach bleibenden menschlichen Werten suchen.“
Gidon Kremer

Inzwischen sind zahlreiche erstklassige Einspielungen mit international renommierten Interpreten und Klangkörpern erhältlich; Mieczyslaw Weinbergs vielfältiges kammermusikalisches und symphonisches Werk bekommt den verdienten Platz auf Opernbühnen, Festivals und den großen Konzerthäusern der Welt.

Die erste Monographie wurde 2010 im Wolke Verlag veröffentlicht.
David Fanning: Mieczyslaw Weinberg - Auf der Suche nach Freiheit

Diskographie: u.a. Naxos, Chandos, Neos, Toccata Classics, ECM, Challenge Classics, Grand Piano und cpo - weitere Hörproben bei jpc