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Joachim Krebs

(1952 - 2013)

"Um einmal zwei wichtige Pole aus dem Spannungsfeld der Einflüsse herauszugreifen: Da ist auf der einen Seite, 'aufbauend' auf Mahler, dem frühen Webern, Schönberg (ab Opus 10), Alban Berg und Hartmann - um nur einige zu nennen - der Strang, den man heute so 'Neue Einfachheit' nennt - mit dem Etikett 'Neue Einfachheit' ist es genauso wie mit dem Begriff 'atonal': Alle bedauern es, und trotzdem hat er sich leider durchgesetzt - und vor allem Wolfgang Rihm, mit dem ich einige Zeit zusammen arbeiten konnte, was mir künstlerisch wie menschlich sehr viel gebracht hat; und auf der anderen Seite die minimal music in all ihren Schattierungen. Gerade bei einem Komponisten wie Steve Reich hat ja so mancher, zu mindestens in Deutschland, so seine Probleme: Stecken wir den zur U- oder E-Musik?" (J. Krebs)