Pressestimmen

23.02.2009

Passacaglia für großes Orchester, NDR Symphonieorchester, Jens-Georg Bachmann; Hamburg, Rolf Liebermann Studio 21.2.2009

 

In seiner Passacaglia und dem Cantus für Flöte und Orchester tauchen aus unbestimmt oszillierenden Klangfälchen immer wieder Melodiefragmente und Rhythmen auf  . . . großer Beifall für beide Zeitgenossen [Tan Dun und Elmar Lampson] und die Frage, wie viele Jahrzehnte es es noch dauert, bis man mit solchen anregenden Klängen im Ohr nach Hause gehen darf und mal nicht . . . der Tradition das letzte Wort überlassen muss.

Hamburger Abendblatt, 23.2.09

20.04.2009

Cantus aus der dritten Symphonie UA Hamburger Symphoniker, Muhai Tan, 18.4.2009, Hamburg, Laeiszhalle

 

Leuchtkräftige Frühlingsmusik
Begeisternde Uraufführung der Dritten Symphonie von Elmar Lampson
Darf eine Uraufführung wirklich schön klingen? Und uns so ohne Umschweife berühren, dass uns feinste Gänsehautschauer über den Rücken rieseln? Aber gern . . .  Hier hat ein zeitgenössischer Komponist frühlingsfroh helle, unerhört leuchtkräftige Musik geschrieben, die uns geradezu kathartisch erquickte. Und in ihrer Haltung ist sie ebenso authentisch, ehrlich und glaubhaft, dass ihre schönen Stellen nie eklektizistisch wirken, sondern Konsequenz eines Komponierens sind, das stets dem eigenen Gewissen, dem eigenen Fühlen folgt.

Die Welt, 20.4.2009

01.05.2006

Symphonie Nr. 2, UA am 27.4.2006 in Mönchengladbach

Grausames Schicksal in eine Sinfonie gefasst
Das Publikum ... lauschte völlig fasziniert den Kontrasten zwischen der eher bewegungslosen Kunst des Apoll und der aufstrebenden Musik, die von den Streichern vorgestellt wurde als ein flirrendes Schweben wie geheimnisvolle Sphärenmusik. Das Orchester, in ungewohnter Sitzordnung agierend, vermittelte dieses Pulsieren und Schwirren, dieses Zusammenballen und Zersplittern so lebendig und intensiv, dass selbst der nüchternste Zuhörer von der Dynamik aus Vergangenheit und Zukunft gefesselt wurde.

KR, 1.5.2006

09.07.2011

Dann erklang, getreu der Erler Festspieltradition, ein zeitgenössisches Werk, die "Passacaglia für großes Orchester", komponiert 2008 von Elmar Lampson in der österreichischen Erstaufführung. Elmar Lampson, Rektor der Musikschule Hamburg, ist ein Komponist, dem man nachsagt, er "scheue sich nicht, so zu komponieren, dass es schön klingt". Kann moderne Musik denn schön sein, darf sie es überhaupt? Lampsons "Passacaglia" führte das scheinbar Unvereinbare zusammen, erzeugte bei den Zuhörern das Gefühl, etwas Geschlossenes, Stimmiges zu erleben, ohne Klischees oder Gefälligem ausgesetzt zu sein. Das Werk fängt Stimmungen ein, reißt Gefühle an, gibt Raum für Assoziationen. Es lockt an, ohne zu verführen, verdeutlicht, ohne zu zwingen, lässt aufhorchen, ohne zu verschrecken, entwickelt vertraute Farben und spiegelt sie in neuen Formen. Peter Valentovic, Kuhn-Schüler und Studienleiter der Tiroler Festspiele 2011, dirigierte das Werk behutsam und exakt zur Akzeptanz beim Publikum.

OVB online, 9.7.2011
Konzertkritik Österreichische EA

Facetten für Klaviertrio

für: Violine, Cello und Klavier

Bestell-Nr.: 3025

Preis: 18,50