Shootingstar Yoel Gamzou dirigiert die Uraufführung von Lampsons 3. Symphonie

Nach einer 4-jährigen intensiven Arbeit, steht die 3. Symphonie von Elmar Lampson nun kurz vor der Vollendung. Am 19. April wird der junge Israelische Dirigent Yoel Gamzou die Uraufführung dirigieren. Julia Spinola bezeichnete dieses Ausnahmetalent in der FAZ jüngst als „unbeirrbar, radikal und kompromisslos“. Es spielen die Hamburger Symphoniker, die schon seit Jahren bestens mit dem symphonischen Werk Lampsons vertraut sind.

Ähnlich wie Gustav Mahler komponiert Lampson seine Symphonien als Verbund selbstständig aufführbarer Einzelsätze. Diese Arbeitsmethode, die rein praktisch mit einem beruflichen Doppelleben in Zusammenhang gebracht werden kann, verbürgt einen Reifungsprozess über einen längeren Zeitraum hinweg. So entstand der 1. Satz der 3. Symphonie „Passacaglia“ schon vor zwei Jahren 2008, der 2. Satz „Cantus“ wurde 2009 uraufgeführt, dann folgte eine einjährige schöpferische Pause, in der Lampson die Bühnenmusiken zu den vier Mysteriendramen von Rudolf Steiner komponierte, und nun findet das Werk kurz vor der Uraufführung seinen Abschluss.

Die Uraufführung steht unter einem guten Stern, denn mit Yoel Gamzou hat Intendant Daniel Kühnel einen Shootingstar der Szene verpflichtet, der sich zuletzt mit der Rekonstruktion und Uraufführung der 10. Symphonie von Gustav Mahler international bekannt geworden ist.


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(Fotos: Oran Greier)