Blues Beyond Borders 

 . . .  make the soul of blues audible . . . 

Der niederländische Pianist Marcel Worms begann Mitte der neunziger Jahre Komponisten zu beauftragen, für ihn Blues-Stücke zu schreiben. Seither sind 170 Werke von 150 Komponisten aus über 50 Ländern entstanden. Bei Peermusic Classical wird eine Auswahl dieser Kompositionen in drei Bänden veröffentlicht.

Marcel Worms über sein Projekt:

"Um 1990 entstand als Ausdruck meiner Zuneigung zur zeitgenössischen klassischen Musik wie zum Jazz die Idee der Verbindung dieser Stile in einer modern komponierten Musik mit Jazz-Einflüssen . . . Schon während der 1920er Jahre waren Komponisten vom Jazz-Fieber ergriffen, aber 70 Jahre später schien eine weitere Entwicklung unwahrscheinlich. Ich glaubte, wenn ich Komponisten beauftragen würde, in diesem Sinne neue Werke zu schreiben, könnte das diesem Stil einen neuen Impuls geben . . . 

Der Blues ist eine der elementaren Grundlagen des Jazz und seine Form versorgt den Komponisten mit einer deutlichen Vorgabe . . . Die Komponisten hatten die Freiheit, den Blues in ihrer Weise zu verarbeiten. Die blue notes, die drei Grundakkorde, die Bluestonarten und das Schema aus 12, 16 oder 32 Takten konnten, mussten aber nicht verwendet werden. Ebenso war Raum für die Improvisation gegeben. Wesentlich war nur, dass jeder Komponist auf seine eigene Weise versuchen sollte, die Seele des Blues hörbar zu machen, wie auch den mit dem Blues assoziierten Gemütszustand."

Probeseiten und Hörbeispiele:

Rezensionen:

NMZ 2010

Eine hochoriginelle Stückesammlung, die der holländische Pianist Marcel Worms hier zusammengetragen hat. Der Blues lebt!

PIANONews 2010

Blues Beyond Borders ist ein ungewöhnliches Projekt des niederländischen Jazzpianisten Marcel Worms, das nun in drei dicken Heften (und jeweils einer CD) dokumentiert ist. Während der 1920er Jahre ergriff eine eigenartige Krankheit viele junge Komponisten aus ganz Europa: das Jazz-Fieber . . . Ein Menschenalter später sollte eine solche Bluttransfusion doch noch einmal möglich sein, dachte sich der Jazz und Neuer Musik gleichermaßen zugetane Marcel Worms und bat zunächst Freunde und Kollegen um neue Blues-Kompositionen. Zunehmend erweiterte sich der Kreis der Zuträger und schließlich entstand eine Sammlung von etwa 170 Stücken, von denen 28
Stücke für diese dreibändige Ausgabe ausgewählt wurden . . .  Die geographische Bandbreite ist dabei ebenso augenfällig wie die stilistische: von Neuseeland bis in die USA, von China bis in die Niederlande, von Armenien bis in den Sudan, vom Kosovo bis nach Irland.
Es ist nahezu unmöglich, die Fülle und Farbigkeit dieser außergewöhnlichen Sammlung im Detail zu beschreiben. In sich versunkene Betrachtungen finden sich hier ebenso wie launige Spielstücke, große Ernsthaftigkeit findet sich zuweilen gleich neben alberner Ausgelassenheit. 

 

Für Symphonieorchester:

Standards & Evergreens

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Für Symphonieorchester:

The Rhythm of Brasil

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Neue Edition für zwei Violinen:

Music for The Twiolins

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